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Ford kündigt umfassende Produkt- und Serviceoffensive an, um im europäischen Wettbewerb zu bestehen und zu gewinnen – maßgeschneidert auf die spezifischen Anforderungen europäischer Kunden
SALZBURG, Österreich, 18. Mai 2026 – Ford hat heute bei einem Treffen mit europäischen Händlern und Partnern eine dynamische neue Vision für seine Zukunft in Europa vorgestellt. Mit einer umfassenden Produkt- und Technologieoffensive für Gewerbe- und Privatkunden, die für die nächsten drei Jahre geplant ist, erneuert Ford sein Engagement für europäische Autofahrer und Unternehmen.
Fords europäische Strategie wird durch die neue globale Markenplattform Ready-Set-Ford unterstützt. Diese konzentriert sich auf die Bereiche, in denen Ford authentisch auftritt und sich von anderen abhebt: Build, Thrill und Adventure (Anpacken, Nervenkitzel und Abenteuer). Die ersten europäischen Kampagnen unter dem Banner von Ready-Set-Ford starten noch in diesem Monat.
Ford Pro, seit 11 Jahren in Folge Europas führende Nutzfahrzeugmarke,¹ entwickelt sich von einem reinen Fahrzeughersteller zu einem unverzichtbaren Produktivitätspartner für Unternehmen jeder Größe. Dabei werden Software und Dienstleistungen genutzt, um die Rentabilität jedes Fahrzeugs zu maximieren.
Diese Strategie unterstützt Fords globales Ziel, 25 Prozent des EBIT von Ford Pro aus Software- und Serviceleistungen zu generieren. Im ersten Quartal 2026 stiegen die weltweiten kostenpflichtigen Software-Abonnements um 30 Prozent auf 879.000, bei Bruttomargen von mehr als 50 Prozent.
„Ford Pro ist das Rückgrat unseres Europageschäfts“, sagte Jim Baumbick, Präsident von Ford in Europa. „Wir verkaufen nicht nur Transporter und Pickups, wir liefern ein integriertes Ökosystem aus Fahrzeugen, Software und Dienstleistungen. Unsere Fahrzeuge sind marktführend, und um sie herum haben wir einen Produktivitätsbeschleuniger geschaffen, den unsere Konkurrenz nicht erreichen kann. Wir liefern unseren Kunden nicht nur eine Transportlösung, sondern gesteigerte Wirtschaftlichkeit.“
Die Uptime Services von Ford Pro nutzen vernetzte Fahrzeugdaten und vorausschauende Intelligenz, um Probleme zu identifizieren, bevor die zu Ausfällen führen. Seit 2019 wird jedes Ford Pro Fahrzeug mit einem integrierten Modem gebaut. Heute sind mehr als 1,2 Millionen europäische Kunden vernetzt und erzeugen täglich fast sechs Millionen Statussignale. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die vernetzten Dienste von Ford fast eine Million zusätzliche Einsatztage für unsere Kunden ermöglicht.
Ford Pro erweitert diese Funktionen nun erstmals auch auf kleine Unternehmen. Durch die neuen Dealer Uptime Services kann jeder Ford-Händler zu einem aktiven Uptime-Manager werden – er überwacht den Fahrzeugzustand, nimmt proaktiv Kontakt auf und bereitet Ersatzteile sowie die Werkstatt vor, noch bevor das Fahrzeug eintrifft. Erste Pilotprojekte zeigen, dass Reparaturzeiten um bis zu 50 Prozent verkürzt werden können und 80 Prozent der Reparaturen proaktiv erkannt werden.²
Für Kunden bedeutet dies: mehr Betriebszeit, produktivere Tage und mehr Umsatz mit jedem Fahrzeug. Für Händler bedeutet es: mehr Service-Anfragen, eine stärkere Kundenbindung und ein deutlich höheres Umsatzpotenzial. Beides wird dadurch ermöglicht, dass der Händler zum datengestützten Produktivitätspartner wird, der über die Erkenntnisse, Werkzeuge und Konnektivität verfügt, um den Umsatz seiner Gewerbekunden zu sichern.
Ford Pro erweitert zudem die Produktpalette um zwei neue Fahrzeuge, die für sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen anspruchsvolle Aufgaben konzipiert wurden:
Der Ranger ist seit 11 Jahren in Folge Europas meistverkaufter Pickup.¹ Der neue Ranger Super Duty erweitert die Familie für die anspruchsvollsten Einsätze der Welt – Rettungsdienste, Forstwirtschaft, Bergbau und Militär. Er bietet ein zulässiges Gesamtzuggewicht (Nutzlast + Anhängelast) von 8 Tonnen3,4 und zieht bis zu 4,5 Tonnen⁴. Er glänzt mit einer Nutzlast von fast 2 Tonnen³, einem Heavy-Duty-Fahrwerk, zusätzlichem Unterbodenschutz und hoher Bodenfreiheit direkt ab Werk. Er kombiniert eine kompromisslose Arbeitsmentalität mit dem gewohnten Innenraumkomfort, der Konnektivität und den Fahrerassistenztechnologien des Ranger.5
„Europäische Regierungen und Umrüster für die Verteidigungsindustrie suchen zunehmend nach Serienfahrzeugen, die die extremen Anforderungen des Militärs erfüllen“, so Baumbick. „Der Ranger Super Duty ist genau das richtige Fahrzeug dafür. Er ist der leistungsfähigste Ranger, der je gebaut wurde, und schafft ein neues Heavy-Duty-Truck-Segment in Europa. Er ist in großen Stückzahlen direkt ab Werk verfügbar.“7
Der Transit City⁶ ist ein neuer, rein elektrischer Transporter, der speziell für Flotten in dicht besiedelten städtischen Gebieten entwickelt wurde. Da immer mehr Städte rein nur für Elektrofahrzeuge zugelassene Zonen einführen, bietet der Transit City einen einfachen und kostengünstigen Weg für den Umstieg. Um die Komplexität gering und die Kosten niedrig zu halten, wird er in einer einzigen, hochwertigen Standardkonfiguration angeboten. Er ist in drei Varianten erhältlich, einschließlich einer Fahrgestell-Version für individuelle Aufbauten, und ist damit ein praktischer, budgetfreundlicher Partner für städtische Unternehmen. Er wird noch in diesem Jahr bei den Händlern verfügbar sein.
Ford blickt auf eine mehr als hundertjährige Rennsporttradition zurück, insbesondere in der Welt des Rallyesports – dem Heimspiel des europäischen Rennsports. Durch die Kombination dieser Offroad-DNA mit Onroad-Performance wird Ford Fahrzeuge mit Rally-Genen schaffen, die auf Europa zugeschnitten sind. Das neue europäische Lineup von Ford wird Multi-Energy-Fahrzeuge bieten, bei denen Nervenkitzel und Abenteuer mit Kontrolle und Präzision einhergehen – gebaut für die einzigartigen Herausforderungen europäischer Alpenpässe, kopfsteingepflasterter Gassen und kurvenreicher Straßen.
Bis Ende 2029 wird Ford fünf komplett neue Pkw-Modelle auf den Markt bringen, die in Europa für Europa gefertigt werden:
„Wir unterstützen Fords Strategie, in Europa in die Offensive zu gehen, voll und ganz“, sagte Nicola Gilda, Geschäftsführerin der Peoples Automotive Group und Vorsitzende des europäischen Händlerrats von Ford. „Aufbauend auf dem Erfolg von Ford Pro und dem Einsatz der Ford Rennsporttradition für das Design der neuen Pkw – das alles macht deutlich, Ford ist zurück, um zu gewinnen.“
Strategische Partnerschaften sind von zentraler Bedeutung von Fords Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Sie beschleunigen die Entwicklung, erschließen Skaleneffekte und schaffen Mehrwert sowohl im Nutzfahrzeug- als auch im Pkw-Segment. Durch die Bündelung von Fachwissen, vorhandener industrieller Struktur und Zuliefererbasis von Ford und seinen Partnern gewinnen beide Seiten Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Fertigungsreichweite, die erforderlich sind, um in einer der wettbewerbsintensivsten Regionen der Welt erfolgreich zu sein.
„Das sind nicht einfach nur Deals. Das sind strategische Hebel“, sagte Baumbick. „Wir arbeiten mit den Besten zusammen, um schnell und in großem Maßstab voranzukommen und wir konzentrieren uns ganz auf das Produkt, um leidenschaftliche, unverkennbare Ford-Fahrzeuge zu liefern.“
Ford dient europäischen Privatkunden und Unternehmen seit mehr als 100 Jahren mit Pkw und Transportern, die sie lieben und die ihr Leben verbessern. Ford setzt sich dafür ein, seine Kunden auf dem Weg in eine emissionsfreie Zukunft zu unterstützen. Wenn jedoch Emissionsziele von der realen Verbrauchernachfrage entkoppelt werden, sind die Folgen kontraproduktiv: Käufer behalten ältere Fahrzeuge mit höheren Emissionen länger, und die Wirtschaftlichkeit industrieller Investitionen wird untergraben.
Darüber hinaus müssen die „Made in Europe“-Regeln die Wirklichkeit integrierter regionaler Lieferketten sowie die wichtige Rolle regionaler Partner wie der Türkei, Marokkos und Großbritanniens in unserem industriellen Ökosystem widerspiegeln. Der Ausschluss oder die Beschränkung dieser Märkte wird die europäische Wettbewerbsfähigkeit untergraben und letztlich die Kosten für die Verbraucher erhöhen.
Was Europa dringend benötigt, ist ein regulatorischer Rahmen, der die Ziele mit der Wahlfreiheit der Verbraucher in Einklang bringt und einen realistischen, verlässlichen Planungshorizont bietet. Ford fordert einen kundenorientierten Ansatz:
„Wir bauen keine Fahrzeuge, um regulatorische Auflagen zu erfüllen; wir bauen sie für Menschen“, sagte Baumbick. „Der schnellste Weg zu null Emissionen ist derjenige, den die Kunden tatsächlich einschlagen werden. Wir können die Emissionsreduzierung heute mit Hybridtechnologien beschleunigen, die es den Kunden ermöglichen, immer dann elektrisch zu fahren, wenn sie können.“
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