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KÖLN, DUNTON (UK), 18. Mai 2026 – Ford Pro bietet den neuen Schwerlast-Pick-up Ranger Super Duty jetzt auch in Europa an. Das Unternehmen erweitert damit seine Nutzfahrzeug-Modellpalette in ein ganz neues Segment und baut seine Position als Europas Marktführer bei Pritschenwagen weiter aus.
Der Ranger Super Duty zielt auf gewerbliche Kunden, die noch mehr Lasten befördern, noch schwerere Anhänger ziehen und noch anspruchsvollere Arbeiten erledigen möchten. Als leistungsfähigste Modellvariante der beliebten Pick-up-Familie bringt der Ranger Super Duty außergewöhnliche Fähigkeiten mit: Er kann Trailer mit bis zu 4,5 Tonnen Gewicht(1) an den Hanken nehmen und bis zu 1.982 Kilogramm Nutzlast (2) transportieren. Intelligente Technologien stellen ein sicheres Ladungsmanagement sicher und erleichtern den Umgang mit Anhängern. Die besonders robuste Mechanik ist auf optimierte Geländegängigkeit und Zuverlässigkeit auch bei maximaler Beladung ausgelegt. Auch in puncto Sicherheit, Vielseitigkeit und Konnektivität setzt die umfassend aufgewertete Super Duty-Version neue Maßstäbe, um die Mission von Ford Pro zu unterstützen und die Produktivität für jede Art von Einsatz in den anspruchsvollsten Anwendungsfällen und bei den höchsten Kundenanforderungen in Europa zu steigern.



Mögliche Einsatzbereiche der in Europa einzigartigen Schwerlastversion sieht Ford Pro in den Bereichen Militär, Rettungsdienste, Forstwirtschaft, Infrastruktur-Entwicklung oder Bergbau. Mit Blick auf die sehr unterschiedlichen Aufgaben bietet sich der neue Pick-up auch als Basisfahrzeug für Umrüster an, die den Ranger Super Duty für spezielle Aufgaben und extreme Einsatzbedingungen ausstatten.
„Der Ranger Super Duty ist ein Fahrzeug, das die Grenzen der Leistungsfähigkeit neu definiert und hochspezialisierten Unternehmen, deren Arbeit höchste Anforderungen an ihre Fahrzeuge stellt, eine beispiellose Pick-up-Performance bietet. Das Emblem ‚Super Duty‘ muss sich jedes Nutzfahrzeug von Ford hart erarbeiten. Wir sind stolz, dass wir Europas meistverkauften Pick-up unseren Kunden jetzt auch in dieser extrem leistungsfähigen Variante anbieten können“, erklärt Kyle Shearer, Chefingenieur des Ford Ranger für Europa.
Zudem baut Ford Pro mit dem neuen Ranger Super Duty seine Marktführerschaft im europäischen Pick-up-Segment aus. 2025 erwies sich der Ranger zum elften Mal in Folge als meistverkaufter Pritschenwagen der Region und erzielte einen Marktanteil von mehr als 47 Prozent (3). In Deutschland erreichte die Modellreihe bei den Pick-ups sogar einen Marktanteil von 63 Prozent. Im selben Jahr hat eine internationale Fachjury den Ranger Plug-in-Hybrid mit dem International Pick-up Award ausgezeichnet. In Deutschland gewann er 2025 erneut die Wahl zum „Auto Bild Allradauto des Jahres“.
Da der auf rund 180 Märkten angebotene Ranger zu den weltweit verbreitetsten Modellen von Ford gehört, genießt die gesamte Pick-up-Familie inklusive der neuen Super Duty-Version eine umfassende Betreuung durch die Ford Customer Service Division. Über dieses weltweite Netzwerk erhalten Kunden schnell, unkompliziert und von Ford zertifiziert ein breites Spektrum an Zubehör und Ersatzteilen. Für Ranger Super Duty-Betreiber und zertifizierte Ford Pro Auf- und Umbaupartner ist diese globale Präsenz von entscheidender Bedeutung. Sie bietet die technische Sicherheit und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die erforderlich sind, um die Betriebszeit zu maximieren und die Qualität spezieller Umbauten zu gewährleisten, die in anspruchsvollen, abgelegenen Umgebungen zum Einsatz kommen.
Mit seinen Leistungsdaten eröffnet der Ranger Super Duty in Europa praktisch ein ganz neues Nutzfahrzeugsegment. Zusätzlich zur erhöhten Nutz- und Anhängelast erlaubt ein Gesamtzuggewicht von 8.000 Kilogramm den Käufern, gleichzeitig schwere Lasten zu befördern und große Anhänger zu ziehen.(4) Verglichen mit den leistungsfähigsten aktuellen Ranger-Varianten bietet der Super Duty fast doppelt so viel Zuladung und eine zusätzliche Tonne Anhängelast.
Das überarbeitete Chassis des Ranger Super Duty weist fast 300 Millimeter Bodenfreiheit auf. Daraus ergeben sich unbeladen Böschungswinkel von bis zu 36 Grad vorn und bis zu 29 Grad hinten sowie ein Rampenwinkel von 26 Grad ─ für eine verbesserte Leistung in felsigem, unebenem oder steilem Gelände. Die Wattiefe erhöht sich auf den Wert von 850 Millimetern, den in der Modellpalette bislang nur der Ranger Raptor erzielte.(5)

Die Abmessungen des Chassis ließ Ford gegenüber den anderen Ranger-Versionen unverändert. Allerdings werden der Fahrzeugrahmen und die Aufhängungspunkte ebenso wie die Halterungen für die Ladung und die Verankerung der Anhängerkupplung stärker ausgeführt.
Auch die Antriebwellen vorn und hinten hat Ford an höhere Belastungen angepasst. Die neue Hochleistungs-Hinterachse verfügt über das größte und stärkste Hinterachsdifferenzial, das jemals in einem Serien-Ranger zum Einsatz kam. Die Radnaben des Ranger Super Duty erhielten acht Befestigungspunkte, größere Radschrauben und Drehmomentanzeigen, um die Lasten besser zu verteilen, die auf die Räder einwirken.
Die Möglichkeit, den Ranger Super Duty durch Auf- und Umbauten für hochspezialisierte Einsatzzwecke umzurüsten, haben die Ford-Ingenieure schon bei der Entwicklung des neuen Pick-ups mitgedacht. So erleichtern der verstärkte Rahmen und die leicht zugänglichen Befestigungspunkte die Integration von Spezialausrüstung oder Zubehör aus dem Aftermarket für die vielfältigen Anforderungen, die Gewerbekunden in diesem Pick-up-Segment stellen.
Ford Pro unterhält in Europa ein flächendeckendes Partnernetzwerk von geprüften Umbauspezialisten, davon allein 39 zertifizierte Aufbauhersteller in Deutschland. Sie bieten einsatzbereite Umrüstungen wie Hebevorrichtungen, Kofferaufbauten, Kippvorrichtungen und spezielle Sonderanfertigungen an, die genau auf die individuellen Bedürfnisse der Kundenunternehmen zugeschnitten sind.
Dank der sechs komplett verkabelten Schalter mit je 60 Ampère Belastbarkeit an der Decke der Fahrerkabine lassen sich elektrische Zusatzausstattungen ohne großen Zeitaufwand mit geringen Kosten und ohne den nachträglichen Einbau von Schaltern anschließen. Zudem bietet ein integriertes Befestigungssystem Platz für einen kleinen Bildschirm oder einen Laptop – ebenfalls ohne Bohrungen oder andere Modifikationen des Armaturenbretts.
Mit einer Spitzenleistung von 154 kW (209 PS) sowie 600 Nm maximalem Drehmoment stellt der 3,0 Liter große V6-Turbodiesel unter der Fronthaube genügend Power für große Aufgaben bereit.(6) Das Aggregat ist auf Abgasnormen im Schwerlastbetrieb abgestimmt und erfüllt die Emissionsanforderungen des Standards Euro 6.2 Ein offener gestalteter Frontgrill lässt mehr Kühlluft in den Motorraum, was den Durchsatz des Kühlerventilators im Vergleich mit dem V6-Diesel des serienmäßigen Ranger um 25 Prozent verbessert. Dies kommt dem Temperaturhaushalt insbesondere bei Fahrten mit schwerer Ladung und längeren Offroad-Passagen zugute.
Die sechs Fahrmodi Normal, Eco, Ladung/Anhänger, Schlamm/Spur, Sand und Rock Crawl nehmen jeweils die optimalen Fahrzeugeinstellungen für die gewählten Bedingungen vor – das Spektrum reicht vom Ansprechverhalten des Gaspedals über die Gangwahl der 10-Gang-Automatik bis zum Verhalten der elektronischen Stabilitätssysteme.
Ab Werk ist der Ranger Super Duty mit dem modernsten automatischen Allradantrieb der Ranger-Familie ausgestattet. Dabei schickt eine intelligente Drehmomentverteilung den größten Anteil der V6-Power jeweils an das Rad mit dem besten Grip und optimiert auf diese Weise Traktion und Spurtreue. Ebenso serienmäßig ist das neue Sperrdifferenzial, das zuvor nur im Ranger Raptor zur Wahl stand und das Fortkommen auf rutschigen und unebenen Wegoberflächen erleichtert. Damit Motor und Kraftübertragung auch die ruppigsten Offroad-Fahrten unbeschadet überstehen, ist der Unterboden von vorn bis hinten robust verkleidet.
Auch das zweistufige Verteilergetriebe besteht zugunsten maximaler Dauerhaltbarkeit aus größeren und stärker ausgeführten Bauteilen als in anderen Ranger-Modellen. Der überarbeitete Kriechgang entspricht nun dem der größeren und schwereren Super Duty-Version der F-Serie von Ford, die in Nordamerika anspruchsvollste Aufgaben übernimmt.
Sämtliche Belüftungsöffnungen für Differenziale, Getriebe, Tank und Verteilergetriebe wurden so verlegt, dass auch bei sehr schwierigen Offroad-Verhältnissen weder Sand, Wasser noch andere schädliche Fremdkörper eindringen können. Ein serienmäßiger 130-Liter-Kraftstofftank erweitert den Aktionsradius des neuen Schwerstarbeiters.

Da der Ranger Super Duty für weitaus anspruchsvollere Einsatzbedingungen konzipiert ist als die Serienversionen, muss er dort auch jederzeit tadellos und zuverlässig funktionieren. Daher durchlief er beispielsweise Testreihen mit langen Fahrten bei voller Beladung durchs australische Outback. Dauerläufe rund um die Uhr auf dem Offroad-Testgelände von Ford im australischen Silver Creek stellten Motoraufhängung, Karosseriebefestigung, Gelenke und elektrische Steckverbindungen auf harte Bewährungsproben. Die Tests simulierten insgesamt mehr als ein Jahrzehnt Fahrbetrieb auf den rauesten Straßenoberflächen der Welt. Einige Tests gestalteten sich so strapaziös, dass Ford Roboter anstelle von Menschen hinters Steuer setzte.
Um die Fähigkeiten und die angepeilten Einsatzzwecke des Ranger Super Duty angemessen abzubilden, entwickelte Ford sogar neue Testmethoden. So musste ein Exemplar so lange durch ein Schlammloch fahren, bis sich 600 Kilogramm davon am und im Fahrzeug angesammelt hatten – eine Belastung, die im realen Betrieb praktisch niemals vorkommen sollte. Einige Prototypen des Ranger Super Duty durchliefen den ruppigen Testparcours mit ihrem maximal zulässigen Gesamtgewicht mehrmals.
Obwohl er ganz besondere Eigenschaften besitzt, bleibt auch der Ranger Super Duty ein echter Ranger. Das bedeutet: ein Pick-up mit dem gleichen Maß an Komfort und Technologie, das die gesamte Ranger-Familie auszeichnet.
Ford Pro geht davon aus, dass viele Kunden den Ranger Super Duty häufig als Zugfahrzeug einsetzen werden. Die Anhänger-Assistenzsysteme Stützlast-Assistent und On-Board-Waage gehören deshalb zum Serienumfang.(7) Per Stützlast-Assistent können Kunden die auf die Anhängerkupplung wirkende Stützlast besser einschätzen und die Anhängelast im Sinne einer optimalen Lastverteilung anpassen. Die On-Board-Waage wiederum überwacht per Sensoren an allen vier Radaufhängungen das Gesamtgewicht während des Beladens. Die statischen Radlasten zeigt das System auf dem Bildschirm des SYNC-Systems in der Mittelkonsole an.(7)
Hinzu kommt der auch im Basis-Ranger verbaute Anhänger-Rückfahr-Assistent.(7) Dieses System erfasst mithilfe von Sensoren die Position des Anhängers und ermöglicht es dem Fahrer, beim Rückwärtsfahren über einen Drehknopf an der Mittelkonsole zu lenken. Da Fahrer an einem Arbeitstag möglicherweise verschiedene Trailer an den Haken nehmen, kann das System bis zu zehn verschiedene Anhängertypen speichern.
Außer solchen handfesten Hilfen für Arbeits- und Offroad-Einsätze stecken auch im Ranger Super Duty viele intelligente Technologien. Der Anhänger-Wende-Assistent(7) kann bei niedrigen Geschwindigkeiten und starkem Lenkwinkel das kurveninnere Hinterrad abbremsen und verkleinert so den Wendekreis. Die Gelände-Geschwindigkeitsregelanlage hält ein konstant niedriges Tempo, damit sich der Fahrer darauf konzentrieren kann, die beste Linie beispielsweise für die Fahrt zwischen Hindernissen auf einer Baustelle zu wählen.
Analog zu den Serienversionen des Ranger kommt auch der Super Duty in den Genuss eines umfassenden Pakets an Assistenzsystemen(7), bestehend aus Toter-Winkel-Assistent, 360-Grad-Kamera, Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stopp&Go-Pilot, Autonomer Notfall-Bremsassistent (AEB) sowie Parksensoren vorn und hinten.(8) Die entsprechenden Sensoren und Kameras hat Ford Pro beim Ranger Super Duty in einer gemeinsamen Einheit im Heck zusammengefasst, damit sie bei den erwarteten Umrüstungen einfacher verlegt werden können.
Der Ford Ranger Super Duty ist ab sofort bestellbar, Auslieferungen starten voraussichtlich noch in diesem Jahr.(9)
WLTP-Energieverbrauch des Ford Ranger: Alle Ford Ranger-Varianten sind in Deutschland als Lkw homologiert.
(1) Die zulässigen Anhängelasten können je nach Beladung, Fahrzeugkonfiguration, Ausstattungsniveau und Anzahl der Passagiere variieren.
(2) Die maximale Nutzlast variiert und hängt vom Zubehör und der Fahrzeugkonfiguration ab – siehe Aufkleber am Türpfosten der B-Säule. Die maximale Anhängelast variiert je nach Zuladung, Fahrzeugkonfiguration, Zubehör und Anzahl der Passagiere.
(3) Basierend auf Verkaufsdaten von S&P Global Mobility für 2025 für Europa: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich
(4) Bei ordnungsgemäßer Ausstattung. Nutzlast und Anhängelast sind voneinander unabhängige Werte und können nicht gleichzeitig erreicht werden.
(5) Lesen Sie vor dem Fahren im Gelände stets die Bedienungsanleitung, machen Sie sich mit dem Gelände und dem Schwierigkeitsgrad der Strecke vertraut und tragen Sie geeignete Schutzausrüstung. Prüfen Sie vor jeder Durchfahrt stets die Wassertiefe und fahren Sie langsam. Ausführliche Informationen zum Durchfahren von Wasser finden Sie in der Bedienungsanleitung.
(6) Leistung und Drehmoment sind voneinander unabhängige Größen und können nicht gleichzeitig erreicht werden.
(7) Fahrerassistenzsysteme sind nur eine Ergänzung und ersetzen nicht die Aufmerksamkeit, das Urteilsvermögen und die Notwendigkeit des Fahrers, das Fahrzeug zu kontrollieren. Sie ersetzen kein sicheres Fahrverhalten. Einzelheiten und Einschränkungen finden Sie in der Bedienungsanleitung.
(8) Fahren Sie nicht, wenn Sie abgelenkt sind oder Handgeräte benutzen. Verwenden Sie nach Möglichkeit sprachgesteuerte Systeme. Einige Funktionen sind möglicherweise gesperrt, wenn das Fahrzeug in einem Gang steht. Nicht alle Funktionen sind mit allen Mobiltelefonen kompatibel.
(9) In der aktuellen Konfiguration ist der Ranger Super Duty maßgeschneidert für hochspezialisierte Einsätze auf geschlossenen Arealen, Betriebsgeländen sowie für Institutionen und Bedarfsträger mit eigenem Zulassungsrecht. Eine Ausweitung der Spezifikationen, um den Schwerlast-Pick-up auch regulär im öffentlichen Straßenverkehr zu nutzen, wird aktuell geprüft.
Energieverbrauch (kombiniert) / CO2-Emissionen (kombiniert): Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ermittelt.
Weitere Angaben finden Sie hier: www.ford.de/energie
Elektrische Reichweite: Gemäß dem Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ist bei voll aufgeladener Batterie eine Reichweite bis zur genannten, zertifizierten elektrischen Reichweite – je nach vorhandener Serien- und Batterie-Konfiguration – möglich. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (z.B. Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Streckenprofil, Fahrzeugzustand, Alter und Zustand der Lithium-Ionen-Batterie) variieren.